Fehlfarben 11: Mark Steinmetz, Martin Parr

Wir haben uns ein paar Fotos angeschaut und darauf mit Riesling angestoßen.

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00.00:00. Begrüßung und Vorstellung.

00.01:35. Wir trinken heute Rieslinge von der Mosel, hier der erste in der Blindverkostung.

00.03:45. Die erste Ausstellung: Mark Steinmetz, unitedstates pt. 2, im Amerikahaus. Läuft noch bis zum 7. Januar 2018. Achtung: Das Amerikahaus wird gerade generalsaniert, die Ausstellung ist im Gebäude vor dem israelischen Generalkonsulat am Karolinenplatz zu sehen.

Der erwähnte Time-Artikel steht hier. Viele Fotos, über die wir sprechen, sind auf Steinmetz‘ Website zu finden.

00.26:40. Blindverkostung Wein 2.

00.40:00. Fazit der ersten Ausstellung: drei Daumen nach oben.

00.41:10. Die zweite Ausstellung: Martin Parr, Souvenir – A Photographic Journey, im Kunstfoyer der Versicherungskammer. Läuft noch bis zum 28. Januar 2018.

Wir erwähnen das Buch Think of Scotland, das gerade erschienen ist; auf der Magnum-Website sind daraus einige Bilder zu sehen, über die wir sprechen – wie mein Liebling Gourock Lido (2004), das man als Druck für 139 Dollar kaufen kann. Hier kann man einige Bilder aus der Souvenir-Ausstellung sehen. Auf Parrs Website kann man sich durch seine Bücher klicken und bekommt einen guten Einblick in seine Arbeit. Ebenfalls erwähnt: Mona Lisa Selfie.

00.58:15. Blindverkostung Wein 3.

01.22:50. Fazit der zweiten Ausstellung: zwei Daumen nach oben und ein Querdaumen.

01.25:25. Wir lösen die Weine auf und fanden keinen so richtig super.

Wein 1: Joh. Jos. Christoffel, Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese Alte Reben trocken 2014, 11,5%, beim Winzer für 14,80 Euro.

Wein 2: Wegeler, Bernkasteler trocken 2015, 12,5%, für 13 Euro.

Wein 3: Blees Ferber, Piesporter Goldtröpfchen Spätlese 2016, 7,5%, beim Kaufhof für 11 Euro.

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Fehlfarben 10 – La Décima

Zwei Ausstellungen und drei Scheureben – total auf die Zehn. (Zwölf. Egal.)

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Podcasten unter erschwerten Bedingungen. Bei 30 Grad wurde eine Salatschüssel zum Weinkühler. Die Etiketten unserer Flaschen umwickeln wir immer mit Papier, damit nicht erkennbar ist, was wir trinken; die weichten aber trotz der Plastiktüte auf, deren Rumknistern man übrigens beim Einschenken prima hören kann. Das hier ist schon die Ansicht nach der Aufnahme – wir sind so raus, dass wir vergessen haben, das übliche Bild von Tisch und nummerierten Weingläsern und unseren Aufzeichnungen zu machen. Dafür haben wir länger gesprochen als je zuvor.

00.00:00. Begrüßung und Vorstellung.

00.01:50. Die erste Scheurebe und die erste Ausstellung: After the Fact – Propaganda im 21. Jahrhundert im Kunstbau des Lenbachhauses. Die Ausstellung läuft noch bis zum 17. September.

00.37:20. Blindverkostung Wein 2.

00.59:00. Fazit der ersten Ausstellung: einen Hoch- und zwei Querdaumen.

01.03:00. Blindverkostung Wein 3.

01.06:40. Unsere zweite Ausstellung: Thomas Struth – Figure Ground im Haus der Kunst. Sie ist ebenfalls noch bis zum 17. September zu sehen. Wir erwähnen im Gespräch diesen Blogeintrag von Andrea Diener.

01.52:00 Fazit der zweiten Ausstellung: drei begeisterte Daumen-nach-oben.

01.54:30. Wir lösen auf, was hinter den Weinen steckt, bei denen wir uns sehr uneinig waren. Ankes Reihenfolge war 1, 2, 3, Florian entschied sich für 3, 2, 1 und Felix für 2, 3, 1. Die waren aber alle sehr trinkbar.

Wein 1: Weingut Hammel, Pfalz, Sissi & Franz, Cuvée aus Scheurebe, Silvaner und Rivaner, lieblich, 2015, 10%, bei Garibaldi für 8,60 Euro.

Wein 2: Weingut Schwane, Franken, Volkach Scheurebe 2016, 12%, beim Winzer für 10 Euro.

Wein 3: Weingut Fogt, Rheinhessen, Steinmeer, Scheurebe trocken, 2016, 12%, bei Rindchens Weinkontor für 8,95 Euro.

Fehlfarben 9: Künstler, Kinder, Pinguine

Heute im Programm: gleich drei Ausstellungen! Sagt nicht, wir würden nichts für euch tun. Dazu gab’s drei ausgezeichnete Spätburgunder aus Deutschland.

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00.00:00. Begrüßung und Vorstellung.

00.01:30. Erster Wein und erste Ausstellung: Klee & Kandinsky im Lenbachhaus. Der Untertitel der Ausstellung lautet „Nachbarn, Freunde, Konkurrenten“; eventuell ahnt ihr jetzt, woher unsere heutige Überschrift kommt. Von uns gab’s drei dicke Daumen nach oben, und ihr habt noch bis zum 24. Januar 2016 Zeit, in den Kunstbau zu gehen.

00.27:00. Blindverkostung Wein 2 und noch mehr Klee & Kandinsky. Fazit ab ca. 00.42:00. Das Ergebnis der Twitter-Umfrage von 00.39:00 ist übrigens hier.

00.48:00. Blindverkostung Wein 3.

00.50:30. Die zweite Ausstellung: Geh und spiel mit dem Riesen in der Villa Stuck. Ebenfalls eine Empfehlung; die Ausstellung läuft noch bis zum 10. Januar 2016.

01.10:00. Die letzte Ausstellung: Genesis von Sebastião Salgado im Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung. Auch hier, total langweilig, wissen wir, wir arbeiten an mehr Konflikt: drei Daumen nach oben. Die Ausstellung läuft noch bis zum 24. Januar 2016.

01.32:00. Alkoholauflösung und Verabschiedung.

Immerhin bei den Weinen waren wir uns uneinig: Felix und Anke mochten Wein 3 am liebsten und Wein 2 am wenigstens, Florian mochte Wein 2 am liebsten und Wein 1 am wenigsten, wobei das dieses Mal alles sehr eng beeinander lag. Wir hatten drei richtig spannende Weine am Tisch, die wir alle noch mal trinken wollen würden.

Wein 1: Weingut Nicklis, Pfalz, Spätburgunder Frankweiler Kalkgrube, 2012, 13%, beim Winzer für 5,10 Euro.

Wein 2: Weingut Dautel, Württemberg, Spätburgunder Schilfsandstein, 2013, 13%, beim Winzer für 12,90.

Wein 3: Weingut Fritz Waßmer, Baden, Spätburgunder Barrique, 2008, 13,5%, bei Karstadt Perfetto für 12,70 Euro. Den 2009er gibt’s beim Winzer schon für 8,90.

Fehlfarben 8: Zahlen und Malen

Wir schauten uns zwei Ausstellungen im Haus der Kunst an und begossen das ganze mit Crémant.

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00.00:00. Begrüßung, Vorstellung und Blindverkostung Crémant 1.

00.02:00 Unsere erste Ausstellung: Hanne Darbovens „Aufklärung“ im Haus der Kunst. Die Schau hat uns allen sehr gut gefallen, aber ob wir sie jedem und jeder weiterempfehlen würden, bleibt offen. „Aufklärung“ ist noch bis zum 14. Februar 2016 zu sehen. Und wer Zeit hat, nach Bonn zu fahren – dort läuft in der Bundeskunsthalle bis zum 17. Januar die zweite Hälfte der Darboven-Retrospektive. Sie trägt den Titel „Zeitgeschichten“.

00.33:20. Blindverkostung Crémant 2 und noch mehr Darboven, Fazit ab 00.40:45.

00.47:30. Blindverkostung Crémant 3 und großes Rätseln, ob in Flasche 1 und 3 eventuell der gleiche Stoff ist.

00.51:20. Die zweite Ausstellung, ebenfalls im Haus der Kunst: „Zufallsmuster“. Auch hier drei Daumen nach oben, wenn auch eher welche der Kategorie „Och jo“ statt „Aber sofort rein da“.

01.18:00. Alkoholauflösung und Verabschiedung.

Das Enthüllen der verpackten Flaschen war dieses Mal aufregender als sonst, denn wir hatten zwei Crémants alleine nach der Optik im Verdacht, eventuell gleich zu sein. Wir warten ja seit Monaten darauf, dass wir mal ein Duplikat am Tisch haben, aber – ich muss die Pointe leider verraten – es ist uns wieder nicht gelungen. Dafür war Felix mal wieder Sieger mit seinem Rosé-Crémant, der uns allen dreien am besten geschmeckt hat.

Crémant 1: Crémant de Loire, Beauchoisy, 12,5%, bei Rossmann für 8 Euro.

Crémant 2: Crémant de Loire Rosé, Baumard, Carte Corail, 12,5%, bei Geisels Weingalerie für 17 Euro.

Crémant 3: Crémant de Loire, Henri Delacote, 12,5%, bei Tengelmann für 7 Euro.

Fehlfarben 7: Ring my Bellebad

Heute im Programm: zwei Ausstellungen und drei Roséweine. Enjoy und Prost.

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00.00:00. Begrüßung, Vorstellungsrunde und Blindverkostung Wein 1.

00.03:50. Unsere erste Ausstellung: Lea Lublin (1929–1999) im Lenbachhaus. Drei begeisterte Daumen nach oben. Die erste Retrospektive der Künstlerin läuft noch bis zum 13. September.

Wir erwähnen nebenbei die Ugly Renaissance Babies sowie im Fazit das Werk „Espace perspectif et désirs interdits d’Artemisia G.“, das man auf der Website von Lublin anschauen und nachlesen kann. Der Text ist in diesem Buch erschienen.

00.34:00. Blindverkostung Wein 2 und noch mehr Lublin (Fazit ab 00.43:00).

00.48:00. Blindverkostung Wein 3.

00.49:45. Ausstellung Nr. 2: Zilla Leuteneggers Ring my Bell in der Pinakothek der Moderne. Ebenfalls drei begeisterte Daumen nach oben. Die kurzweilige und noch kürzer zu durchschreitende Installation läuft noch bis zum 4. Oktober.

Als kleine Zusatztipps für die Pinakothek der Moderne, weil man mit Leutenegger so schnell fertig ist: die Ausstellungen Plants for Blossfeldt und GegenKunst.

01.12:00. Die Weinhitliste: Florian und ich mochten Wein 3 am liebsten und Wein 2 am zweitliebsten, bei Felix war es umgekehrt. Wein 1 landete bei uns allen auf dem dritten Platz.

Wein 1: Graf AdelmannBrüssele“, Spätburgunder Rosé; Württemberg 2014, 11,5%, beim Tengelmann für 6,50 Euro.

Wein 2: Argiolas, „Serra Lori“, Cannonau, Monica, Carignano, Bovale Sardo; Sardinien 2014, 14%, bei Garibaldi für 9,20 Euro.

Wein 3: Mouton Cadet, „Le Rosé de Mouton Cadet“, Merlot (74%), Cabernet Franc (15%), Cabernet Sauvignon (11%); Bordeaux 2013, 12%, 9 Euro.

Fehlfarben 6: Mixing Pop and Politics – Andy Warhol und Keith Haring

Heute im Programm: zwei Ausstellungen und drei Sauvignon Blancs. Leider ohne Kühlmanschetten, weswegen ihr uns bei 1.40:00 kurz beim kalten-Wein-Nachschenken zuhören müsst dürft.

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00.00:00. Begrüßung, Vorstellungsrunde und Blindverkostung Wein 1.

00.03:00. Unsere erste Ausstellung: Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich im Museum Brandhorst. Wir erwähnen unter anderem die Blotted-Line-Technik, über die ihr hier und hier mehr erfahren könnt.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 18. Oktober und hat von uns drei Och-jo-kann-man-machen-Daumen nach oben bekommen.

00.38:20. Blindverkostung Wein 2 und Warhol-Fazit.

00.49:50. Ausstellung Nr. 2 hat von uns hingegen drei begeisterte Da-müsst-ihr-bitte-sofort-alle-reingehen-Daumen nach oben bekommen. Wir sahen uns Keith Harings Gegen den Strich in der Hypo-Kunsthalle an. Im Gespräch erwähnen wir Pop Shops, die Keith-Haring-Foundation und deren Twitter-Account.

Die Ausstellung läuft nur noch bis zum 30. August, also Beeilung.

01.10:30. Blindverkostung Wein 3.

Bei den Weinen war die Nummer 2 unser klarer Sieger, Florian und ich setzten Wein 1 auf den zweiten Platz, Felix mochte die Nummer 3 am zweitliebsten.

Wein 1: Steinmühle Sauvignon Blanc, Kollwentz, Burgenland/Österreich 2013, 13%, ca. 24 Euro.

Wein 2: Sauvignon Blanc, Old Coach Road, Nelson/Neuseeland 2014, 13%, ca. 8 Euro.

Wein 3: Sauvignon Blanc, Errázuriz, Chile 2014, 13%, ca. 8 Euro (beim Karstadt am Hauptbahnhof).

Fehlfarben 5: „Art is a guarantee of sanity.“ … „As if.“

Heute im Programm: zwei Ausstellungen und drei österreichische Rotweine.

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00.00:00. Begrüßung, Vorstellungsrunde und Blindverkostung Wein 1.

00.02:20. Unsere erste Ausstellung: Louise Bourgeois – Strukturen des Daseins: Die Zellen im Haus der Kunst. Wir erwähnen bei der Besprechung unter anderem ihre Maman, The Last Climb, Cell XV (For Turner) und Cell XVIII (Portrait).

Die Ausstellung läuft noch bis zum 2. August und hat von uns drei begeisterte Daumen nach oben bekommen.

00.28.50: Blindverkostung Wein 2.

00.53.50: Blindverkostung Wein 3.

01.05.00: Ausstellung Nr. 2 läuft ebenfalls im Haus der Kunst und zwar noch bis zum 31. Mai: Mark Leckey – Als ob. Sie kam bei uns nicht ganz so gut an, hat aber für eine durchaus kontroverse Diskussion gesorgt. Zwei Querdaumen, einer nach unten. Wir sprechen unter anderem über Fiorucci made me hardcore, das man sich hier anschauen kann.

Bei den Weinen waren wir uns auch nicht ganz einig: Wein 3 landete bei uns allen auf Platz 3, Florian mochte Wein 2 am liebsten, Felix und ich Wein 1.

Wein 1: Gsellmann Heideboden „Quadrophenia“, ein Cuvée aus Zweigelt, Saint Laurent, Pinot Noir und Blaufränkisch, Burgenland, 2011, 13%. Laut Felix kostet die Flasche beim Backerl 20 Euro, eine Google-Suche gibt irgendwas zwischen 11 und 15 Euro an.

Wein 2: Kollwentz Blaufränkisch, Burgenland, 2009, 14%. Den habe ich bei Rotweißrot für um die 20 Euro gekauft.

Wein 3: Domäne Wachau, Blauer Zweigelt „Himmelsstiege“, Wachau, 2013, 13%. (Verlinkt ist der 2012er.) Kostet um die 9 Euro.

Bonuswein, weil der Abend so nett und die Gläser irgendwie schon leer waren: Schmelzer, Blauer Zweigelt, Burgenland/Neusiedlersee, 2013, 13,5%. Empfehlung! Auch beim Backerl gekauft.

Fehlfarben – Ein Kulturpodcast aus München von Anke (@ankegroener), Felix (@sammykuffour) und Florian (@munifornication).